Bevölkerungsdichte vs. Quadratmeterpreis

Viele Menschen in einer Stadt bedeuten nicht gleichzeitig auch hohe Preise. Dies belegt eine Studie von immowelt.de, in der die Preise für Immobilien mit der Bevölkerungsdichte verglichen wurden. Zwar leben in München die meisten Personen pro Quadratkilometer, und die Preise sind am höchsten, aber dieses Verhältnis muss nicht typisch für eine Region oder Stadt sein. Dass die Wohnungspreise nicht ursächlich mit einer hohen Einwohnerdichte zusammenhängen, zeigt sich beispielsweise in Gelsenkirchen. Das ist zwar eine der am dichtesten bewohnten Städte, dennoch ist Wohnungseigentum mit durchschnittlich 910 Euro pro Quadratmeter besonders günstig. In Hamburg mit einer ähnlichen Bevölkerungsdichte sind die Preise viermal so hoch wie in der Stadt im Ruhrgebiet. Gründe für die hohen Preise sind – ähnlich wie bei München – die große Attraktivität der Stadt und die hohe Konzentration von internationalen Konzernen mit zahlreichen Arbeitsplätzen.

Die Immobilienpreise sind nämlich sehr stark mit dem Erfolg der Wirtschaft verbunden. Das betrifft sowohl internationale Konzerne als auch ortsansässige regionale Unternehmen. Attraktive Arbeitgeber bedeuten auch qualitativ gute Arbeitsplätze und damit höhere Einkommen. Das wirkt sich in weiterer Folge auf die Immobilienpreise aus. Als positives Beispiel gelten einige ostdeutsche Regionen, und diese Entwicklung bedeutet daher für Städte in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen eine positive Zukunft.

Was für die Beliebtheit der Wohnorte ebenfalls künftig ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein wird, ist die digitale Versorgung.

Immobilien langfristig erfolgreichste Anlageklasse

Immobilien-Preise hängen nicht mehr direkt mit der Bevölkerungsdichte zusammen. Wie eine Analyse von des Immobilienportals „Immowelt“ zeigt, gibt es inzwischen zahlreiche weitläufige Regionen mit hohen Preisen und enge Städte mit verhältnismäßig niedrigen Preisen. Ökonomen beobachten inzwischen einen Faktor, der bei der Preisentwicklung immer wichtiger wird.

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