Seitwärtsbewegung bei Preisen und Mieten

Laut F+B Wohnindex schwächt sich die Wachstumsdynamik bei Immobilienpreisen und Mieten derzeit ab. Von Rückgang allerdings keine Spur: „Es ist mit einem Verharren von Preisen und Mieten auf hohem Niveau zu rechnen, weil schlicht und ergreifend die Belastungsgrenze vieler Menschen erreicht ist“, meint Bernd Leutner von F+B. Die Gefahr eines signifikanten Preisrückschlags schätzt er nach einer Analyse der aktuellen Situation als „eher niedrig“ ein.
Allerdings öffnet sich seit mittlerweile sieben Jahren die Preisschere von Eigentumswohnungen und Eigenheimen in Relation zur Mietentwicklung immer weiter. Doch auch hier hat sich das Tempo verlangsamt. Laut dem F+B Wohnindex stiegen im Jahresvergleich die Preise für Mehrfamilienhäuser um 1,6 Prozent. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 3,1 bzw. 1,3 Prozent im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor unterhalb des Anstiegs des Gesamtindex.

F+B-WOHN-INDEX DEUTSCHLAND II-2018

Hamburg, 23. Juli 2018. Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 2. Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um 1,6%, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,9%.

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