Einreisebestimmungen in Deutschland für Geschäftsreisende

Immer wieder sprechen uns Klienten auf die Möglichkeiten einer Einreise nach Deutschland an, da weiterhin großes Interesse an Immobilienbesichtigungen (wir nennen das bekanntlich „Scouting-Touren“) besteht. Die gute Nachricht: Geschäftliche Aufenthalte in der BRD, die sich auf einen Tag beschränken, sind mit einem aktuellen negativen PCR-Testergebnis weiterhin möglich. Die schlechte Nachricht: Die Flugverbindungen mit Linienmaschinen sind momentan ausgedünnt. Nur Berlin wird von Wien aus täglich ein- bis zweimal angeflogen.

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, die An- und Abreise in einem Privatjet zu organisieren, dann sind auch die Flugplätze Dresden oder Leipzig erreichbar.

Die Besichtigungstouren am Boden werden wie üblich von unseren Berliner Mitarbeitern organisiert. Kleiner Wermutstropfen: In Sachsen muss bei Fahrgemeinschaften jeder Insasse des Fahrzeugs inklusive des Fahrers eine Maske tragen.

 

Die Verordnungen im Detail:

Laut der Wirtschaftskammer Österreich gilt für die Einreise von Österreich (allerdings nicht aus Tirol, denn von dort ist eine Einreise nicht möglich) nach Deutschland folgende Regelung:

Bei grundsätzlich allen Einreisen (außer: Durchreisen, Beförderung von Personen, Waren und Gütern und Grenzverkehr bis 24 Stunden) ist eine digitale Einreiseanmeldung über das Portal www.einreiseanmeldung.de zu erstatten und die Bestätigung darüber mitzuführen.

Aktuelle Lage und Info-Updates: Tirol, Deutsches Eck, Einreisebestimmungen Deutschland

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Laut dem Gesundheitsamt Dresden besteht weiterhin die Ausnahme von der Quarantäne (§2 Abs. 3 Punkt 3 SächsCoronaQuarVO) bei einem Aufenthalt in einem Risikogebiet aus dringenden beruflichen Gründen von weniger als 72 Stunden. Ein Corona-Test muss unmittelbar vor (maximal 48 Stunden) oder nach der Einreise (maximal 48 Stunden) durchgeführt und das Ergebnis dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden.
Bei einem Aufenthalt im Risikogebiet von weniger als 24 Stunden besteht keine Pflicht zur Anmeldung beim obengenannten Portal.

Eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind, insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrgemeinschaften (§3 Abs. 1a Punkt 7 SächsCoronaSchVO). Ein negativer Corona-Test entbindet nicht von dieser Pflicht.

Anmerkung MAGAN: Dieser Regelung wird aber bereits diskutiert und von einigen Seiten kritisiert, und eventuell wird diese Regelung wieder gekippt. Dazu ein Zitat des Dresdner FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst, zu dem Thema, dass das Tragen von Sonnenbrillen zusätzlich zur Maske ausdrücklich verboten ist: „Wenn Autofahrer von der tief stehenden Sonne geblendet werden, kann es doch nicht ernsthaft Ziel der Politik sein, dass sie sich zwischen einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und einem Verstoß gegen Corona-Auflagen entscheiden müssen.“

Aktuelle Regelungen für Sachsen zur Ein- und Rückreise aus dem Ausland finden sie auch auf den folgenden Seiten:

Coronavirus | Infektionsschutz | Landeshauptstadt Dresden
Einreise nach Sachsen – sachsen.de



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