Europäische Immobilienmärkte: Deutschland und Core-Objekte kommen vergleichsweise gut durch die Corona-Krise

Betrachtet man die letzten 18 Monate auf dem Immobilienmarkt in Europa, so sind neben den osteuropäischen und den skandinavischen Ländern auch Deutschland und England gut durch die Krise gekommen. Das Transaktionsvolumen weist in den CEE/SEE-Staaten ein Minus von 14,1 Prozent auf, in Skandinavien sogar nur eines von 13,2. Und in den beiden bedeutendsten Immobilienmärkten Europas, Deutschland und Großbritannien, waren die Rückgänge mit -22,8 Prozent und -17,4 Prozent vergleichsweise moderat. Südeuropa war besonders stark betroffen. So zeigt der Investmentmarkt in Frankreich ein Minus von -35,8 Prozent, in Italien sind es -31,9 Prozent, und vor allem Spanien hatte mit 52,2 Prozent ein hohes Minus zu verzeichnen.

In allen Ländern waren die Einbrüche im Hotelsegment am stärksten, während Wohnen und Logistik eine weiterhin hohe Nachfrage verzeichnen. Vor allem der Wohnsektor wird von den institutionellen Investoren als sehr stabil angesehen. Felix Schindler, Head of Research der Warburg-HIH Invest, zur weiteren Entwicklung auf den Märkten: „Mit einer stärkeren Differenzierung ist bei den Mikro- und Makrolagen, den Nutzungsarten sowie den Objektqualitäten zu rechnen. Ebenso erwarten wir aufgrund der gestiegenen Risikoaversion der Investoren und eines von erhöhten Unsicherheiten geprägten Umfelds eine zunehmende Nachfrage nach Core-Produkten.“ 

Europäische Immobilienmärkte: Core-Objekte und Deutschland kommen vergleichsweise gut durch die Corona-Krise

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