Investoren setzen bei Wohninvestments auf B- und C-Städte

Die Top-sieben-Städte werden für institutionelle Wohninvestoren immer uninteressanter. Die gestiegenen Preise versprechen den Profis nämlich nur mehr eine geringe Rendite, und so wandern sie – laut Umfrage von Engel & Völkers Investment Consulting – vermehrt in die B- und C-Städte ab. „Viele dieser Städte sind wirtschaftliche Zentren ihrer Region und weisen seit Jahren steigende Bevölkerungszahlen und eine wachsende Kaufkraft auf“, erläutert Karsten Jungk, Geschäftsführer und Partner des Research- und Bewertungsunternehmens Wüest Partner Deutschland. Aber nicht nur die Investoren weichen aus. Auch die Wohnraumsuchenden versuchen den hohen Quadratmeterpreisen in den Metropolen zu entkommen.

Mittelfristig rechnen die Investoren nicht mit einem Sinken des Preisniveaus in den Top Seven. Diese bleiben weiterhin zu teuer, und die B- und C-Städte werden in der kommenden Zeit preislich nachziehen. Noch aber lassen sich in diesen Lagen Renditen von vier Prozent und mehr erzielen.

Wohninvests weichen auf Secondaries aus

In Deutschland deutet sich bei den Wohninvestments ein Paradigmawechsel an. Im Fokus der Investoren sind nunmehr nicht etwa die deutschen Big-Seven – sondern vermehrt B- und C- Standorte, manchmal auch D-Städte.

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