Ostdeutschland weiter im Aufwind

Die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich, aber die für den Handel maßgebliche Kaufkraft liege in fast allen ostdeutschen Wachstumszentren noch unterhalb des Bundesdurchschnitts; aber sie steigt. Da der Büroneubau mit dem Beschäftigtenzuwachs nicht ganz Schritt hält, sinken die Leerstandraten. Die Rede ist von den ostdeutschen Städten Leipzig, Dresden, Rostock, Jena, Erfurt und Magdeburg. Dies ist das Ergebnis des jährlich erscheinenden Immobilienmarktberichts der Berliner Immobilien-AG TLG.
In der Messestadt Leipzig sind die Mieten für Einzelhandelsflächen auch die zweithöchsten nach denen in Berlin. In der Bundeshauptstadt kostete der Quadratmeter bis zu 300 Euro, in der Leipziger Innenstadt rund 130 Euro pro Quadratmeter. Aber auch abseits der Toplagen entwickeln sie sich dynamisch.
Die Büromieten steigen zwar noch nicht, wie gewünscht und lediglich Leipzig zeigt einen Preisanstieg. Unabhängig davon stehen die Zeichen für eine positive Weiterentwicklung aber in allen Städten weiterhin auf „grün“.
Außerdem entwickeln sich Dresden und Leipzig zunehmend zu Touristen-Magneten und konnten im Jahr 2014 mit zusammen 7,2 Millionen die meisten Übernachtungen in ostdeutschen Zentren (ohne Berlin) auf sich vereinen.

IMMOBILIENMÄRKTE BERLIN UND OSTDEUTSCHLAND 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
rund 25 Jahre nach der Wiedervereinigung und den einher­gehenden strukturellen Umbrüchen können wir für das vergangene Jahr auf eine wirtschaftliche Dynamik in Ost­ deutschland zurückblicken, die der Gesamtdeutschlands in nichts nachsteht. Nach Angaben des Arbeitskreises Volks­wirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder expandierte die gesamtwirtschaftliche Leistung der ostdeutschen Bundes­länder im Jahr 2014 preisbereinigt um 1,6 %. Damit wuchs die ostdeutsche Wirtschaft mit der gleichen Wachstumsrate wie Deutschland insgesamt.

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