Weniger Wohnbaugenehmigungen im ersten Halbjahr 2018

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wurde bis Ende Juni der Bau von 168.500 Wohnungen genehmigt. Das ist trotz der herrschenden Wohnungsnot um 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Immobilienverbände halten das für ein eher besorgniserregendes Signal und schlagen Alarm. „Diese ernüchternden Zahlen liegen unter den Erwartungen und spiegeln die aktuell lähmende politische Situation auf dem angespannten Wohnungsmarkt wider“, sagt ZIA-Präsident Andreas Mattner. Die pro Jahr notwendige Anzahl von 400.000 Wohnungen wird somit heuer nicht erreicht. Der Immobilienverband IVD mahnt daher eine Vereinfachung der Baugenehmigungsverfahren ein. Laut dem Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW könnte „der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in vielen Großstädten zum größten sozialen Problem der nächsten Jahre werden“. Der Ruf nach politischen Lösungen wird lauter.

Bauboom schließt Lücken auf dem Wohnungsmarkt nicht.

Die Auftragsbücher der Handwerker sind voll, Baufirmen kommen kaum hinterher. Dennoch gibt es Engpässe auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland. Der Ruf nach politischen Lösungen wird lauter.

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