Deutsche Gewerbeimmobilien bei Investoren beliebt

Internationale Investoren wollen in Deutschland vermehrt Gewerbeimmobilien kaufen. Und das, obwohl der deutsche Markt für überteuert gehalten wird. Grund für die hohe Nachfrage ist der Brexit, der deutsche Immobilien und speziell solche in Frankfurt trotz hoher Preise für ausländische Käufer weiterhin attraktiv macht. Von 1.600 Investoren, die von der RICS befragt wurden, zeigen rund 51 Prozent weiterhin Interesse an einem Engagement in Deutschland. Ähnliches war bei einer Befragung von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) zu beobachten. Sicherheit, das zeigt die Umfrage ebenfalls, steht hoch im Kurs.

Im Ranking der Top-Standorte in Europa finden sich unter den ersten fünf Plätzen mittlerweile mit Berlin, Hamburg, Frankfurt (vormals auf Platz elf) und München vier deutsche Städte.

Auch die B-Städte verzeichnen ein anhaltendes Interesse der internationalen Investoren, da bei Gewerbeimmobilien im Vergleich zu den Großstädten höhere Nettoanfangsrenditen in Verbindung mit stabilen Preisniveaus festzustellen sind. Das könnte auch einen Nachzieheffekt in attraktiven C- und D-Städten haben.

Deutschland, überteuert und begehrt

Internationale Investoren halten deutsche Gewerbeimmobilien für überteuert und sehen den Markt kurz vor seinem Höhepunkt – trotzdem wollen sie verstärkt hierzulande investieren. Grund ist u.a. der Brexit, der deutsche Immobilien und speziell solche in Frankfurt trotz hoher Preise für ausländische Käufer noch attraktiver macht. Das ist das Ergebnis zweier Studien der RICS einerseits und von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) andererseits.

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Vorbemerkung Bei der Klassifizierung von Städten in die Kategorien A, B, C und D geht es nicht um eine Reihenfolge nach dem Renditepotenzial oder die allgemeine Attraktivität der Städte für Immobilieninvestitionen. Im Fokus stehen bei der Klassifizierung der Flächenbestand und das Umsatzvolumen der Märkte in den verschiedenen Assetklassen wie auch das längerfristige Niveau der Spitzenmieten.

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