Renditen in Klein- und Mittelstädten höher

Corona hat einem sich abzeichnenden Trend eine starke Dynamik gegeben. Immer mehr Menschen ziehen aus den großen Städten in Klein- und Mittelstädte, von denen auch einige bisher verschmäht worden sind. Diese Ausweichstädte liegen entweder im weiteren Umland der Schwarmstädte oder entlang von Verkehrsachsen, heißt es in einer Analyse von empirica.

Dort ist das Leben entspannter, sicherer und vor allem günstiger. Das betrifft auch die Wohnungspreise. Durch die Nachfrage im Zuge der Pandemie ist aber das Preisniveau in den Klein- und Mittelstädten entsprechend gestiegen.

Dennoch sind Immobilienkäufe in diesen Städten für Investoren weiterhin lukrativ. Denn auf der einen Seite sind die Preise noch relativ günstig, auf der anderen Seite ist eine hohe Nachfrage nach Mietwohnungen zu erwarten, und letztendlich ist mit einer weiteren Wertsteigerung der Immobilien zu rechnen.

Zwar sind auch im dritten Quartal 2021 die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen in den Metropolen um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal angestiegen. In den 14 B-Städten jedoch zogen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen nach Berechnungen der Value AG um 3,3 Prozent an.

Laut Catella liegt die durchschnittliche Rendite in den B-Städten mit 3,53 Prozent immer noch rund 90 Basispunkte höher als in den A-Städten.

Hängen Mittel- und Kleinstädte die Metropolen ab?

Die Kaufpreise und Mieten dürften in den kleinen Kommunen stärker steigen, die Renditen sind zudem besser als in den Top-7-Standorten.

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