Genossenschaften stoppen Bauprojekte in Berlin

Der Mietendeckel scheint zu wirken, aber leider nicht in der gewünschten Richtung. Laut einer Abfrage des Verbunds der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften wollen diese ihre Neubautätigkeiten zurückfahren. Von den bis 2015 geplanten über 6.000 Wohnungen pro Jahr sollen tatsächlich nur noch 2.000 errichtet werden, wie der Genossenschaftsverband mitteilte. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldet, „sank in Berlin die Anzahl der genehmigten Wohnungen zwischen Januar und September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent auf 15.324“. Damit verstärkt sich ein Trend, der vor zwei Jahren begonnen hat. Seit 2017 sinkt die Zahl der neu genehmigten Wohnungen, nachdem sie zuvor kräftig gestiegen war.

 

Aber nicht nur der Neubau soll zurückgefahren werden, sondern auch die Investitionen in bestehende Immobilien. Sanierungen werden vorerst einmal hintangehalten, da sich diese bei einem Mietendeckel in vielen Fällen nicht rechnen.

Genossenschaften wollen wegen Mietendeckel weniger bauen

Die Berliner Genossenschaften erwarten durch den Mietendeckel des Senats erhebliche Auswirkungen auf ihre Neubaupläne. Das habe eine Abfrage des Verbunds der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften ergeben, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung.

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