Speckgürtel hängt Metropolen ab – Berlins Umland zieht am stärksten an

Die Mietpreisentwicklung der vergangenen zehn Jahren in den Speckgürtelgemeinden der Top-sieben-Städte hat PREA analysiert, ein Unternehmen für digitale Investmentberatung. Der Run auf die Immobilienstandorte hat sich nämlich auch auf die Peripherie positiv ausgewirkt. Das Mietpreiswachstum vieler Speckgürtelgemeinden übersteigt mittlerweile sogar die durchschnittlichen Wachstumswerte der Metropolen. Entscheidend für die Nachfrage nach Wohnraum in einer Speckgürtelgemeinde scheint die Verkehrsinfrastruktur – vor allem die Anbindung an den Regional- und Nahverkehr – zu sein.

Besonders auffällig war die Situation rund um Berlin. Laut einer Untersuchung von Immowelt.de nähern sich die Angebotsmieten im Speckgürtel vielerorts der Marke von zehn Euro pro Quadratmeter. Im Landkreis Dahme-Spreewald bei Berlin betrug die Steigerung zuletzt 17 Prozent – das ist der höchste Wert aller untersuchten 76 Stadt- und Landkreise Ostdeutschlands.

Auch die internationalen Investoren setzen auf diese Regionen: Zuletzt sicherte sich ein offener Immobilienpublikumsfonds von Swiss Life in Strausberg bei Berlin um 24 Millionen vier Wohngebäude. Die Stadt Strausberg hat aktuell rund 27.000 Einwohner und wächst seit einigen Jahren stetig.

Neue KI-Analyse von PREA:

Die Speckgürtelgemeinden hängen die Metropolen beim Mietpreiswachstum ab

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