Suburbanisierung als langfristiger Trend

Infolge von Corona hat sich das eigene Zuhause noch stärker zum Lebensmittelpunkt und Hauptaufenthaltsort für die ganze Familie entwickelt. Die Kontakt- und Reisebeschränkungen haben das Privatleben und den Arbeitsalltag vieler Menschen vermehrt ins Homeoffice verlagert. Der Wunsch nach mehr Raum, Freiflächen und Natur ist in den letzten Monaten stark gewachsen. Zugenommen hat dadurch der Zuzug in ländlichen Regionen, die sich im Einzugsgebiet der Großstädte befinden. Diese Standorte bieten vor allem Familien und Berufstätigen mit flexiblen Arbeitsmodellen eine interessante Alternative.

Ausschlaggebend für den Trend zur Landflucht sind in vielen Regionen natürlich auch die moderaten Preise im Gegensatz zu den Städten. Die Entwicklung zeigt bereits Wirkung. Laut Engel & Völkers haben von 2015 bis 2020 die Angebotspreise der Umlandgemeinden im Durchschnitt um 57,8 Prozent angezogen. Die Angebotspreise der Top-sieben-Städte haben sich hingegen um 43,9 Prozent erhöht. Dieser Prozess setzte sich letztes Jahr fort. Die Immobilienpreise in dichter besiedelten ländlichen Kreisen stiegen im Corona-Krisenjahr um 8,9 Prozent. In deutschen Metropolen legten die Preise zwar auch zu, mit einem Plus von 6,5 Prozent allerdings deutlich geringer. Kleinstädte im Umfeld der Ballungszentren erweisen sich nicht nur als aufstrebende Wohnstandorte, sondern sind auch für Investoren interessant.

Immobilienpreise steigen außerhalb der Ballungsräume

Wohnungen und Häuser werden in der Corona-Krise deutlich teurer, die Nachfrage verändert sich merklich. Die Mieten steigen etwas langsamer.

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Bye, bye City - der Immobilienmarkt dreht


Homeoffice, Kurzarbeit und Stellenabbau hinterlassen tiefe Spuren auf dem Immobilienmarkt. Während Büroflächen in der Stadt zu Ladenhütern werden, reiben sich Käufer auf dem Land die Augen: Die Preise für Immobilien im Umland ziehen deutlich stärker an als in den Metropolregionen.

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